• 25. Januar 2017

Kassenbetriebsprüfung – wissen, was man wissen muss – Dr. Burkhard in Darmstadt, Steuerberater-Bezirksgruppe 24.01.17

Dr. Burkhard referiert am 24.01.17 in der Steuerberater-Bezirksgruppe: Kassenbetriebsprüfung – wissen, was man wissen muss.

ca. 1,5 Stunden geballtes Wissen: Diskussionen, Probleme und Lösungen: zum Beispiel:

  1. Wann ist eine Kassenaufzeichnung bzw. ein Kassenabschluss notwendig? Täglich? Wöchentlich, monatlich? Was gilt beim Klein- oder Kleinstbetrieb?
  2. Wer braucht überhaupt eine Kasse? Jeder? Was ist mit Kleinstbetrieben, die nur Bareinnahmen haben, z.B. nur 15.000 – 20.000 € jährlich?
  3. Gibt es Erleichterungen für Klein- oder Kleinstunternehmer bei der Kasse – so wie etwa der EÜR geringere Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten als der Bilanzierer hat? Gibt es also für die Kleinunternehmer so was wie „Kasse light“?
  4. Sind immer für jede Buchung Belege für die Buchhaltung erforderlich?
  5. Müssen die Kassenbelege ausgegeben werden an die Kunden?
  6. Nummerierung der Belege bzw. Buchungen erforderlich?
  7. Muss GT gebucht werden? Geldtransfer zur Bank oder in den hauseigenen Tresor? Brauche ich hierfür Belege? Wo bekomme ich die her?
  8. Täglicher Kassensturz? Zählprotokoll immer erforderlich – auch bei modernsten Kassensystemen? Kann ich das Zählen auch anders nachweisen, etwa durch einen Quittungsvermerk auf dem Z-Bon: „gezählt, stimmt“ mit Unterschrift?
  9. Gibt es eine negative Kasse ? Ist das schlecht? Muss dann Insolvenz angemeldet werden?
  10. Müssen Privateinlagen und Privatentnahmen erfasst werden? Wann?
  11. Ein Mitarbeiter hat gestern einen Tankrechnung für den Poolwagen aus seinem Portmonee vorgelegt. Wann muss die Ausgabe erfasst werden? Gestern oder heute, wenn er heute die Erstattung begehrt und bekommt?
  12. Ein Fahrtenbuch/Kassenbuch wird vorübergehend nicht gefunden und die Eintragungen auf einem Schmierzettel vorläufig erfasst. Dann findet sich das Fahrtenbuch/Kassenbuch wieder. Können Eintragungen übertragen werden? Können die Schmierzettel vernichtet werden?
  13. Ein Gastwirt lässt alles über bar buchen und zieht hinterher die Kartenzahlungen ab und erhält so den Bargeld-Kassenbestand. Der Prüfer beanstandet das. Zu Recht? Was, wenn nicht anders der unterschiedliche Umsatzsteuerschlüssel erfasst werden kann?
  14. Mindestinhalt Z-Bon? was muss alles drauf stehen? Was ist, wenn der Unternehmer keine oder kaum Fluktuation hat – keine neuen Bedienungen einstellt, die kassieren oder bonieren dürfen … braucht es dann auch die Einrichtung eines Trainingskellners?
  15. Darf der Steuerberater Z-Bons buchen, die keinen Trainingskellner haben? Was ist, wenn Stornos, Uhrzeit und Grand Totale auf dem Z-Bon fehlen?
  16. Wann brauche ich ein Kassenbuch, einen Kassenbericht, ein Zählprotokoll?
  17. Was bedeutet Einzelaufzeichnungspflicht? Muss ich von jedem Kunden Namen und Anschrift erfragen? Was ist, wenn er mir einen falschen Namen oder eine falsche Adresse gibt? Muss ich mir einen amtlichen Ausweis zeigen lassen und die Ausweisnummer notieren oder den Ausweis kopieren?
  18. Darf ich Bargeld von mehr als 10.000 oder mehr als 15.000 € annehmen und was muss ich dann jeweils beachten?
  19. Ein Kunde will ein Auto zum Kaufpreis von 16.000 € bar bezahlen und möchte in kleinen Scheinen (5er, 10er, 20er und 50 €-Scheinen) bezahlen. Was ist zu tun? Nur Geld zählen? Geldwäscheverdacht?
  20. Ab wann kommt die Kassen-Nachschau? was kann bzw. darf sie?

Diese und viele andere grundlegenden und spannenden Fragen, die extrem wichtig sind, werden neben zahlreichen anderen Themen in dem unterhaltsamen und interessanten Vortrag behandelt. Wissen, was man wissen muss … vom Vollprofi für Profis … das dürfen Sie nicht verpassen …Di., 24.01.17, ab 18 Uhr, 64293 Darmstadt, Contel-Hotel, Otto-Röhmstr. 60